Anna Baar wurde 1973 in Zagreb im damaligen Jugoslawien als Tochter einer dalmatinischen Mutter und eines österreichischen Vaters geboren. Die ersten vier Lebensjahre verbrachte sie mit ihren Eltern im internationalen Studentenheim in Wien, die Sommer mit den Großeltern mütterlicherseits auf der dalmatinischen Insel Brač. 

 

Im Herbst 1977 zog die Familie nach Klagenfurt, zunächst in eine kleine Wohnung am Lendkanal. Nach der Matura am Musikzweig des Stiftsgymnasiums Viktring kehrte Anna Baar 1991 nach Wien zurück, wo sie ein Medizinstudium begann, das sie nach einigen Semestern abbrach, um neben ihrer Arbeit - dem Schreiben literarischer und journalistischer Beiträge und Gebrauchstexte für verschiedene Auftraggeber - Publizistik, Theaterwissenschaft und Öffentlichkeitsarbeit zu studieren. 1997 übersiedelte sie erneut nach Klagenfurt, wo sie 2008 zum Dr. phil. promovierte.

 

Ersten literarischen Veröffentlichungen im Jahr 2012 folgten mehrere Preise und Auszeichnungen. Ihr 2015 im Wallstein Verlag erschienener Roman "Die Farbe des Granatapfels" stand drei Monate auf Platz 1 der ORF-Bestenliste. Für den 2017 im Wallstein Verlag erschienenen Roman "Als ob sie träumend gingen" erhielt sie den Theodor-Körner-Preis. Texte und Textauszüge wurden in mehrere Sprachen übersetzt, darunter Englisch, Italienisch, Kroatisch, Spanisch, Französisch, Türkisch, Polnisch und Farsi.

Anna Baar lebt als freie Schriftstellerin in Klagenfurt und Wien.


Foto: Johannes Puch