Nil
(Roman, Wallstein 2021)

»Anna Baars Roman „Nil“ ist eine poetische Selbstbefragung voller origineller, anrührender, grotesker und grausamer Bilder (…) ein Fortsetzungsroman ohne Ende – immer wieder zu lesen. Und wie in guten Serien erkennt und versteht man dabei immer Neues, ohne dass es je langweilig wird. (…) Wollte man herausfinden, wo was beginnt oder endet, wäre das, als baute man Staudämme in den erzählerischen Fluss, als bemühte man sich zu begradigen, was natürlicherweise seinen Lauf nimmt. Lässt man sich ein auf „Nil“, wird man getragen – und überrascht von der Tiefe und Schönheit der Gedanken und Formulierungen.«
(Carsten Hueck, Deutschlandfunk Kultur, 26.3.2021)

»Es ist ein dämonisches, durchtriebenes Werk, das nicht nur die Grenzen der Erzählkunst auslotet, sondern sie mühelos immer wieder durchlöchert - radikal, rigoros, verstörend und rätselhaft. Trotzdem ist dieses Buch ein Glücksfall, eine Neuvermessung der Literaturlandschaft ...«
(Werner Krause, Kleine Zeitung, 13.3.2021)


»Anna Baar setzt mit ihrem jüngsten Roman „Nil“ ihren Anfangserfolg fort und schreibt in Kompaktform die Geschichte des modernen Romans in einer Art weiter, dass vor allem den Männern der Atem stehenbleiben darf. Wie Musil reflektiert sie das Erzählte hin zum Allgemeingültigen. Und hält ihr Publikum mit allen Tricks der Erzählkunst auf Trab. Am Ende wird man bei ihr nicht mehr unterscheiden, was Realität ist und was Fiktion. Und im Taumel nach der 148. Seite wieder von vorne zu lesen beginnen (...). Ein großer, ein kluger, ein schneller Roman.«
(Gerald Heidegger, ORF.at, 31.3.2021)


»Anna Baars fulminanter Roman "Nil" ist eine Art Hütchenspiel der Literatur. Ganz im Bann seiner Tricks, glauben wir ihm alle Lügen, aber es ist anders als im wirklichen Leben: Der Verlust an Gewissheit ist ein grosser Gewinn.«
(Paul Jandl, NZZ, 5.5.2021)

»Tolle, übermütige, handfeste, wunderschöne Episoden (...). Ich hab noch nie etwas so Tolles gelesen, dass und warum jede Fahrstuhlfahrt mit einem anderen Menschen beklemmend ist, egal, ob er sympathisch ist oder nicht. Eine wunderbare, kurze, anschauliche, auch sehr humorvolle Studie – und ich glaube, der Humor ist wichtig in diesem Buch. (...) Etwas österreichisch Schwingendes, so ein Hang zur Exzentrik, zum exzentrischen Witz, der wunderbar durch das Buch durchgeht und einen trägt.«
(
Ursula März, März & Moritz, 27.5.2021)

»Formal ist „Nil“ – im wahrsten Sinne des Wortes – unheimlich präzise gearbeitet. Anna Baar schreibt rhythmisch, greift gängige Sprachbilder auf, denkt sie weiter – und macht dadurch auch ihre Gemachtheit sicher. Nichts wird behauptet. Alles, jeder Satz, egal, ob gängige Floskel oder bemühtes Motiv, wird be- und hinterfragt. Ihre Formulierungen sind vordergründig schlicht und ergreifend schön. Und hinter dem Schönen wartet das Grausame. (...) Mit „Nil“ ist ihr ein großer Wurf gelungen. Ein rigoroser Text, der es sich und seinen Leserinnen und Lesern nicht einfach macht.«
(Joachim Leitner, Tiroler Tageszeitung, 7.5.2021)

»Es gibt viele Bücher, in denen das Verhältnis zwischen Realität und Fiktion thematisiert wird. Aber in dieser kompromisslosen Form nicht.«
(Peter Pisa, Kurier, 12.3.2021)

»Und so reißt einen dieser "Nil" am Ende ganz mit. Widerstand ist zwecklos (...) Und auf ein verzweifeltes "Es reicht, ich will nichts mehr hören!" folgt dann ein lakonisches: "Aber ich habe doch gar nichts gesagt." Das kann jeder sagen. Aber nicht jeder so schreiben wie Anna Baar.«
(APA, 12.3.2021)

»Baars narrative Offenheit führt nicht zu Orientierungslosigkeit, sondern zu einem permanenten gedanklichen Fortsetzen des Gelesenen. Das kann bis zum Anknüpfen an Schlüsseltexte österreichischer Literaturhistorie führen. Ich-Dissoziation sowie der Zustandswechsel zwischen Mann und Frau lassen an Ingeborg Bachmanns Malina denken, blinde Spiegel und inverses Erzählen an Ilse Aichingers Spiegelgeschichte. Dass dieser Kurzroman mehr ist als postmoderne Anspielungs- und Dekonstruktionsakrobatik, verdankt sich nicht zuletzt der austarierten Vernetzung seiner Leitmotive: Abgrund, Krokodil, Spiegel, Nil. Bei aller kompositorischer und motivischer Konsequenz, bei allen Verlusten, die zu beklagen und zu beschreiben sind, bleibt genug Raum für Ironie. Inmitten der Unbeständigkeit kann sich ein Text nicht ganz ernstnehmen. Im Film Ruby Sparks hat ein realer Radioliteraturkritiker einen Cameoauftritt. Eine solche Szene könnte man sich auch für Baars Roman ausdenken. Dann hätte der Rezensent die entsprechende Passage, in der die Autorin ihr Buch als Mise en abyme auftreten lässt, als sein Resümee vorlesen können: „Mein Blick streifte ein Regal. Ein einziges Buch lag darauf, auf dem Buchrücken `Nil´. Schön, hörte ich mich sagen.“«
(Wolfgang Straub, Ö1 Ex libris, 2.5.2021)

»Ein Text voll schwebender sprachlicher Schönheit und eine Herausforderung für die Leserinnen und Leser. Denn kaum glaubt man sicheren Boden unter den Füßen zu haben, ist er schon wieder weg.«
(Michaela Monschein, ORF Kärnten,15.3.2021)

»Mit dem furiosen Sprachkunstwerk "Nil" begibt (Anna Baar) sich in die Abgründe des Albtraums. Kafka und Poe grüßen.«
(Heinz Sichrovsky, NEWS, 5.3.2021)

»„Nil“ ist jedenfalls ein Roman der Stunde, nicht nur weil man ihn in knapper Zeit gelesen hat und gelesen haben muss, so sehr hält er in Atem und verführt zu einem Taumel, der oben und unten vergessen lässt. (…) Man darf sich als Österreicher erinnern an Jack Unterweger und die Lust des Täters mit seiner Geschichte noch offensiv in die Medien zu gehen, um jede Spur zwischen Realität und Fabrikation zu verwischen. (…) Vieles ist hier rätselhaft. Aber es ist nicht die verkopfte Welt von Männern wie Thomas Pynchon oder David Lynch. Hier wird mit dem Joystick gesteuert und navigiert – und die Beflissenheit ganz zart serviert. Etwa wenn die Haarnadel zu Boden fällt und der Name Agathe genannt wird.«
(Gerald Heidegger, ORF Bestenliste Mai 2021)

»"Hättest du keine Angst, wovon würdest du schreiben?“, fragt die Ich-Erzählerin einmal ihr möglicherweise selbst erdachtes Gegenüber und macht deutlich: Nur in der künstlerischen Verarbeitung lässt sich die Furcht bannen. Dieser avantgardistische Roman mag samt seiner zahlreichen Perspektivwechsel und gezielten Erschütterungen unserer Wahrnehmung reichlich überkonstruiert anmuten. Nichtsdestotrotz lässt er sich als eine Feier auf die Literatur beschreiben, als ein Rausch an Bildern und Fabulierlust, mit unzähligen Anspielungen, etwa auf Gedichte von Schiller, Goethe und nicht zuletzt die Geschichten aus „Tausendundeiner Nacht“, in denen Scheherazade ihrem Fürsten allabendlich eine Erzählung darbieten muss, um nicht getötet zu werden. (…) „Alles ist frei erfunden“ und auf faszinierende Weise so boden- wie grenzenlos.«
(Björn Hayer, Frankfurter Rundschau, 19.5.2021)

»Anna Baar sitzt hier auch, 50 Jahre nach Malina, mit Ingeborg Bachmann am Schreibtisch und hebt die Welt mit der Sprache aus den Angeln. Aufmerksam, schonungslos – in unendlicher Kraft und Hingabe. Innovativ, kompromisslos, genial. Ein Meisterwerk!«
(Walter Pobaschnig, literaturoutdoors, 30.3.2021)

»"Nil" ist ein hochkomplexes, anarchisches, bisweilen überbordendes Buch (...) ein ernsthafter, literarisch surreal inszenierter Versuch einer Wiedereroberung von Welt. Immer wieder gibt es Passagen von unfassbarer Schönheit. (...) Nichts zum Herunterlesen. Kein Spazierweg. Ein Wagnis.«
(Lothar Struck, Begleitschreiben, 6.4.2021)

»Völlig verunsichert von ihrer Angstvorstellung, Ausgedachtes könne womöglich Fatales bewirken, beginnt die Erzählerin eine Art Verhör mit sich selbst. Fragen nach der Kindheit, nach Konflikten mit Vater und Mutter bringen ein Kaleidoskop surrealer Szenen hervor. Unvermittelt tauchen auch Freunde aus einer späteren Zukunft auf, werden Träume inspiziert nach ihrem Wahrheitsgehalt. Einsamkeit, Krankheit, das Herumirren im Wald und immer wieder die gefährliche Annäherung an einen Abgrund - das alles sind Metaphern für eine Gegenwart, in der das ständig in grotesken Szenen nach sich selbst suchende Ich die Gelegenheit verpasst, zur erzählbaren Geschichte unter vielen Geschichten zu werden, und darin zur Ruhe zu kommen. (…). Die Faszination dieser Lektüre liegt allein im imaginären und assoziativen Bildgefüge des Erzählten. Nicht der Aufbau eines in sich geschlossenen Ganzen, sondern dessen sensible und wortgenaue Dekonstruktion ist Anna Baars Stärke.«
(
Martin Grzimek, Deutschlandfunk Büchermarkt, 28.6.2021)

»„Nil“ ist trotz seines bescheidenen Umfangs große Literatur – alles andere als leicht zugänglich, dafür eine vielschichtige, beglückende Herausforderung (...) eine raffinierte, teils makabre, teils sozialkritische, teils ironische Meta-Reflexion über das Schreiben, über das Wünschen und das Erfinden. (...) Baar montiert ihr literarisches Vexierspiel auf eine Weise, die an David Lynchs Kultfilme „Mulholland Drive“ oder „Lost Highway“ erinnert. Immer, wenn etwas Traumatisches geschieht, kippt die Geschichte. (...) Die immer kleinteiligere Verschachtelung der Identitäten scheint hinauszulaufen auf Rimbauds berühmte Formel „Ich ist ein Anderer“, eine Transzendenz des Selbst, die ekstatisch und entsetzlich zugleich ist. In ihr steckt aber auch die defensive Äußerung des ertappten Kindes („Ich war es nicht.“), mit der das Buch beginnt
(Anja Kümmel, Tagesspiegel, 24.5.2021)

»In "Nil" finden nicht einfach Ausbruchsversuche aus den Konventionen des Erzählens statt, der Roman ist als Ganzes eine gelungene Flucht, gesteht sich keine Ruhe, keine Sicherheit zu. Gerade deswegen ist es ratsamen, sich an die Wegmarken zu halten. Wenn in diesem Buch zum Beispiel plötzlich geographische Koordinaten genannt werden, dann ist es erfolgversprechend, ihnen zu folgen, und zwar im praktischsten Sinne. "Nil" bietet keine literarische Versuchsanordnung, schon alleine deshalb nicht, weil die Ordnung selbst gemieden wird. Umso erstaunlicher ist es, dass Anna Baar bei all diesen Freiheiten das Erzählen selbst nicht fallen lässt. Im Gegenteil, ihre Sprache hat ungemeinen Rhythmus und einen Sog, der es leicht macht, sich vom Text dahin tragen zu lassen. Was mit der Gefahr verbunden ist, die von Baar bewusst gesetzten Haken und Fallen zu übersehen. (…) Eine der fassbarsten Figuren ist ein gewisser Sobek, eine zuweilen ziemlich elende Gestalt, der fast alles zuzutrauen ist, außer besondere Sympathien bei seiner Umgebung - und den Leser*innen hervorzurufen. Auf Polnisch bedeutet sein Name 'Egoist' oder 'selbstsüchtiger Mensch' und das trifft auf diesen versponnenen, einsamen und etwas bedrohlichen Menschen durchaus zu. Oder es tut ihm Unrecht, denn 'Sobek' ist auch der Name eines ägyptischen Gottes mit Krokodilkopf oder in Krokodilgestalt. Wo zu Beginn nur das Geschlecht der Erzähler*in unklar bleibt, stellt sich nun die Frage, ob wir es überhaupt mit einem Menschen zu tun haben. (…) Anna Baars Roman ist eine Art Geschenk an alle, die der Einfachheit misstrauen und stattdessen die Fülle der Möglichkeiten schätzen. "Nil" geizt nicht mit Deutungsmöglichkeiten, aber mit Festlegungen (…)«
(Holger Englerth, literaturhaus.at, 10.6.2021)

»Anna Baars Roman Nil gehört zu den rätselhaftesten der ersten Jahreshälfte. Dabei beginnt er ganz simpel: Eine Autorin von Fortsetzungsromanen in einem Frauenmagazin muss ihre Arztgeschichte dort zu einem jähen Ende bringen, denn der Chefredakteur will sie nicht mehr. Wie aber die Geschichte abwürgen? Ab diesem Moment gerät alles aus den Fugen: Figuren, Kausalität, Wahn und Erleben. Kindheitserinnerungen vermischen sich mit – was eigentlich? Visionen? Beobachtungen? Ängsten? Einfach gesagt, ist es ein Buch über das Schreiben und eine Autorin, deren Leben und Schreiben verschwimmen, einander bedingen, sich eines im anderen wiederfinden. Das verläuft bei Baar aber nicht nur im konventionellen Dreischritt Erleben, Inspiration, Fiktionalisierung, sondern auch in die Gegenrichtung: "Nein, man kann nicht so tun, als sei das Erfundene harmlos. Einst hatte ich den Einfall in mein Album notiert, einen Kübel Wasser vor Emils Haus auszuschütten. Fröre es über Nacht, glitte er darauf aus." Eines Tages im Winter liegt der Briefträger tatsächlich ausgerutscht auf dem Gehsteig. "Wer hätte das vollbracht? Vielleicht mein heimlicher Leser." Die Erfindung ist wahr geworden.«
(Michael Wurmitzer, Der Standard, 26.6.2021)

»Hier erfindet sich die Erfindung - voilà Postmoderne, schöner Gruß an John Barth und John Hawkes, an Raymond Federman und Jacques Roubaud, die Großen des Genres!«
(Wiener Zeitung, online am 24.5.2021)

»Anna Baar ist auf gutem Weg, so viele Literaten, die es mit Sprache und Form derart ernst meinen, haben wir nicht.«
(Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten, 15.6.2021)

 

Als ob sie träumend gingen
(Roman, Wallstein 2017)


»Selten ist Gegenwartsliteratur so einnehmend erzählt.«

(ORF, ZIB, 1.8.2017)

»Anna Baar ist ein großer Roman über das Erinnern gelungen«
(Alexander Kosenina, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.7.2017)

»Virtuos verrätselte Zeitgeschichte in sprachlicher Meisterschaft«
(Heinz Sichrovsky, NEWS, 11.8.2017)

»Anna Baar komponiert ihre Geschichten wie Musikstücke und schafft damit einen ganz unverwechselbaren Erzählton.«
(3sat, Kulturzeit, 25.8.2017)

»Anna Baar (...) stellt in diesem zweiten Roman erneut ihr außergewöhnliches Sprachgefühl und den Mut zur eigenen Stimme unter Beweis. Sie erzählt assoziativ und zugleich scharf konturiert an der Grenze zwischen Tatsachen und Einbildung, innerer und äußerer Wirklichkeit. Sie schafft Bilder, die sich einprägen, und sie überzeugt durch Lebensernst und Klugheit, Geschichtsbewusstsein und psychologisches Feingefühl.«
(Carsten Hueck, Deutschlandfunk, 22.9.2017)

»Die Kärntnerin Anna Baar, die nach ihrem Debüt „Die Farbe des Granatapfels“ nun ihren zweiten Roman vorlegt, hat diesem noch einiges mehr an Strahlkraft abgewonnen. Formal und sprachlich schlägt sie das meiste, was sonst unter der Rubrik Gegenwartsliteratur angeboten wird.«
(Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten, 30.9.2017)

»Große Erzählkunst in magisch schöner Sprache.«
(Heinz Sichrovsky, ErLesen, 13.9.2017)

»Nein, das ist mehr als ein "Sound", das ist eine bilderzeugende Opulenz, die den Leser hineinzieht und nicht nur die Figuren lebendig werden lässt, sondern auch das Ereignishafte evoziert, die Geschichte eines Landes. (...)"Als ob sie träumend gingen" ist pure Erzählkunst, eine Kunst, die Staunen macht.«
(Lothar Struck, Glanz & Elend, 16.10.2017)

»(Anna Baar gehört) zu den kühnsten Stimmen der neuen österreichischen Literatur«
(Julia Kospach, Welt der Frau, 11/2017)

 »Da will jemand von der Sprache alles wissen - und das ist beeindruckend gut!«
(Walter Pobaschnig, literaturoutdoors, 13.8.2017)

»Wie Anna Baar hier in fast biblischem Sprachduktus ein ganzes Leben in Bilder fasst, das ist so gewaltig, dass man die Stimmen der Dorfbewohner noch hört, wenn der Roman längst ausgelesen, das Buch längst zugeschlagen ist.«
(gute-buecher-lesen.de, 29.11.2017)

»Anna Baar scheut nicht das Pathos. Ganz im Gegenteil. Ihre Sprache ist reich mit Atavismen, Anachronismen und rhythmischen Bizarrerien durchwirkt. Es finden sich Passagen, die fast raunend daherkommen und auf originelle wie für die literarische Gegenwart bemerkenswert eigenwillige Weise einen sprachtänzerischen Sog entwickeln.(...) Es dürfte Jungphilologen einiges Vergnügen bereiten, sich mit den von Baar fein in den Text gewebten Motiven, Anspielungen und Referenzen aus Musik und Kunst, Kristologie und Bibel auseinanderzusetzen und sie zu entschlüsseln.«
(Alexander Kluy, literaturhaus Wien, 22.8.1017)

 »Ein ganz, ganz herausragendes Buch.«
(Günter Kaindlstorfer, Die literarische Soiree, 30.10.2017)

 

Die Farbe des Granatapfels
(Roman, Wallstein 2015)

»Die Farbe des Granatapfels von Anna Baar ist ein wunderbares, ein großartiges Buch, mit dem man, um ein Notat Peter Handkes aufzugreifen, "'durch die Zeit'" gehen kann "wie durch Fluchten von Räumen, die im Durchgehenkönnen erst schön werden". Ein epischer, mäandernder Abgesang auf eine Epoche und auf ein Leben in einem untergegangenen Land.«
(Lothar Struck, glanzundelend, 13.9.2015)

»ein Coming-of-Age-Roman, der von Sprachlosigkeit und Sprachermächtigung erzählt«
(Ulrich Rüdenauer, Süddeutsche Zeitung, 11.11.2015)

»eine Spracharbeiterin, akribische Beobachterin, die keine Scheu hat vor Pathos, Mutlosigkeit oder Scham«
(Österreichischer Rundfunk, les.art, 14.3.2016)

»Anna Baar erzählt mit Leidenschaft, Liebe, Erschütterung, Ernst und heiterem Zorn (…). Ein klarer poetischer Sprachrausch.«
(Wilhelm Huber, Der Standard, 21.8.2015)

»Die Farbe des Granatapfels ist warm und wortreich. Wortgewaltig. Großzügig.«
(Peter Pisa, Kurier)

»kraftvoll bis gewaltig, soghaft und fesselnd lässt dieser Text die Lesenden nicht mehr los«
(Virginia, März 2016)

»Sehr lohnende Lektüre.«
(Ulrike Sarkany, NDR Kultur, November 2015)